Warum kein WhatsApp?


Zugegeben - WhatsApp ist der Platzhirsch unter den Messenger-Diensten. Fast jeder hat ihn auf seinem oder ihrem Handy installiert.
Warum dann nicht auch ich? Das will ich versuchen, Ihnen hier zu erklären.

Facebook, zu dem WhatsApp seit 2014 gehört, stellt den Dienst vermeintlich kostenlos zur Verfügung. Bei der Installation dieser App müssen Sie, anders als z. B. bei Threema, erst einmal kein Geld bezahlen. Aber umsonst ist dieser Dienst deswegen nicht. Denn in den Nutzungsbedingungen steht, dass Facebook die Nutzerdaten mit WhatsApp austauschen und nutzen darf. So erhält Facebook beispielsweise Kontoinformationen der WhatsApp-Nutzer und die Kontaktdaten aus den gespeicherten Adressbüchern. Auch werden sogenannte Metadaten gesammelt, denn die Informationen, wer wann wo mit wem und von welchem Gerät kommuniziert hat, ist für den Mutterkonzern außerordentlich wertvoll - wertvoller oft als der Inhalt der Nachricht selbst. Diese Metadaten lassen sich hervorragend für personalisierte Werbung nutzen. Wer also WhatsApp nutzt, bezahlt mit persönlichen Daten und legt seine Privatsphäre offen.

Kein Wunder also, dass WhatsApp in Sachen Datenschutz und Datensparsamkeit heftig kritisiert wird. Denn konform im Sinne der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist dieser Messenger nicht. Daher ist übrigens die Nutzung von WhatsApp im kirchlichen Dienst auch ausdrücklich nicht statthaft! (siehe dazu hier die Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten der EKD: https://datenschutz.ekd.de/wp-content/uploads/2018/10/Erg%C3%A4nzende-Stellungnahm-Messgr-Dienste.pdf)

Deswegen habe ich mich entschieden, WhatsApp nicht mehr für die dienstliche wie auch für meine private Kommunikation zu nutzen.

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